Ehe/Familie

Mitarbeiterin im Zivilstandsamt blättert in einem alten Buch mit handgeschriebenen Zivilstandsdaten

Früher wurden Ehen und Familienbeziehungen in grossen Büchern von Hand eingetragen.

Eheschliessung

Vorbereitung der Eheschliessung und Ziviltrauung

Brautpaare, die sich in der Schweiz trauen lassen wollen, wenden sich persönlich an das Zivilstandsamt am schweizerischen Wohnort der Braut oder des Bräutigams. Die Trauung kann frühestens zehn Tage und spätestens drei Monate nach der entsprechenden Information der Brautleute durch das Zivilstandsamt stattfinden. Nach dieser Frist muss die Ehevorbereitung wiederholt werden.

Bitte beachten Sie, dass ein von den Brautleuten reserviertes oder vereinbartes Datum für einen privaten Hochzeitsanlass keine Garantie ist, auf dem Zivilstandsamt ein entsprechendes Datum für die Ziviltrauung zu erhalten.

Schweizerische Verlobte mit Wohnsitz in der Schweiz benötigen für die Vorbereitung der Eheschliessung folgende Dokumente:

  • Ausgefülltes Formular Gesuch um Vorbereitung der Eheschliessung (PDF, 31 KB, nicht barrierefrei) als Download oder erhältlich beim Zivilstandsamt;
  • Neu ausgestellte Wohnsitzbescheinigungen (Original, nicht älter als vier Wochen) für nicht im Kanton Basel-Stadt wohnhafte Brautleute;
  • Persönlicher Ausweis (ID, Pass), bei Zustellung per Post nur Kopien schicken.

Die für ausländische Verlobte erforderlichen Dokumente sind je nach Heimatstaat und Zivilstand verschieden. Eine rechtzeitige Erkundigung beim Zivilstandsamt erspart unliebsame Verzögerungen. Betreffend der benötigten Dokumente informiert Sie das Zivistandsamt (061 267 95 90).

Die Heirat kann überdies nur erfolgen, wenn der rechtmässige Aufenthalt in der Schweiz nachgewiesen ist.

Wichtige Informationen:

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Anmeldung zur Trauung

Vorbereitung zum Eheschliessungsverfahren

Das Zivilstandsamt Basel-Stadt nimmt Reservationen für Trauungstermine frühestens ein halbes Jahr vor der Trauung entgegen.

Terminreservationen für nicht in Basel-Stadt wohnhafte Brautpaare können nur persönlich oder telefonisch entgegengenommen werden.

Ausländische Verlobte müssen sich frühzeitig beim Zivilstandsamt informieren, welche Dokumente benötigt werden. Je nach Herkunftsland kann die Beschaffung und Einholung von allfällig benötigten Beglaubigungen sehr viel Zeit in Anspruch nehmen. Eine Reservation für einen Trauungstermin kann erst nach Vorlage aller benötigten Dokumente erfolgen.

Nach Einreichung des Gesuchs und der benötigten Dokumente werden die Brautleute gebeten, mit dem Zivilstandsamt einen Termin zur Unterzeichnung der Erklärung betreffend die Voraussetzungen für die Eheschliessung zu vereinbaren:

  • Telefon +41 61 267 95 90

Die persönliche Anwesenheit beider Brautleute ist gemäss Art. 98 ZGB erforderlich. Sobald das Vorbereitungsverfahren abgeschlossen ist, werden die Brautleute entsprechend informiert. Soll die Trauung ausserhalb des Kantons stattfinden, so wird dem Brautpaar eine Trauungsermächtigung ausgestellt.

Definitive Trauungsanmeldung

Die Trauung kann frühestens 10 Tage und spätestens 3 Monate nach der entsprechenden Information der Brautleute durch das Zivilstandsamt stattfinden.

Trauungen finden in Basel jeweils am Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag von 08.15 bis 11.00 Uhr statt. An jedem zweiten, vierten und gegebenenfalls fünften Freitag eines Monats sind auch Trauungen am Nachmittag von 14.15 Uhr bis 16.00 Uhr möglich. Überdies kann auch an einem Samstag geheiratet werden. In der Regel finden Trauungen immer am ersten Samstag des Monats statt. Die entsprechenden Daten gibt Ihnen das Zivilstandsamt bekannt.

In Riehen und Bettingen finden ebenfalls Zivilstrauungen statt. Trauungen finden in den Landgemeinden am Montag und Freitag zwischen 10.00 Uhr und 11.00 Uhr statt. Jeweils am 1. und 3. Freitag eines Monats werden in Riehen und Bettingen Trauungen, anstatt am Vormittag am Nachmittag, ca. 16.00 Uhr durchgeführt.

Zur Trauung haben die Brautleute zwei volljährige Zeuginnen oder Zeugen mitzubringen. Freitags und samstags werden keine fremdsprachigen Trauungen oder Trauungen mit Dolmetschern vorgenommen.

Wir freuen uns auf Sie!

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Namensführung/Güterrecht/Bürgerrecht

Namensführung der Ehegatten

Der Name einer Person mit Wohnsitz in der Schweiz untersteht schweizerischem Recht. Danach behält jeder Ehegatte seinen bisherigen Namen. Die Brautleute können aber erklären, dass sie den Ledignamen der Braut oder des Bräutigams als gemeinsamen Familiennamen tragen wollen. Behalten die Brautleute ihren Namen, so bestimmen sie, welchen ihrer Ledignamen ihre Kinder tragen sollen. Ehegatten steht es frei, im Alltag bzw. in Ausweispapieren (Pass/ID) einen Allianznamen zu verwenden (amtlicher Name und Name verbunden mit einem Bindestrich, den einer der Ehegatten vor der Eheschliessung oder als ledig getragen hat). Dieser Allianzname wird jedoch nicht in die Zivilstandsregister eingetragen.

Über die Möglichkeit einer Unterstellung des Namens einer ausschliesslich ausländischen in der Schweiz wohnhaften Person unter deren Heimatrecht erteilt auf Wunsch das Zivilstandsamt Auskunft. Der Name einer Person mit Wohnsitz im Ausland untersteht dem Recht, auf welches das Kollisionsrecht des Wohnsitzstaates verweist.

Güterrecht der Ehegatten

Brautleuten, die sich vor der Trauung über die Wirkungen der Ehe auf das eingebrachte Gut, auf zu erwartende Erbschaften, auf Einkommen, vorhandene Guthaben oder Schulden sowie über Eheverträge informieren wollen, wird empfohlen, entsprechende Fachliteratur zu konsultieren oder sich bei Sachverständigen zu erkundigen. Zuständig für die Errichtung von Eheverträgen sind im Kanton Basel-Stadt die Notare. Der Abschluss eines Ehevertrags kann auch nach der Eheschliessung erfolgen.

Bürgerrecht

Jeder Ehegatte behält seine aktuellen Bürgerrechte. Die Heirat hat keine Veränderung zur Folge.

Über die Möglichkeit der erleichterten Einbürgerung bei schweizerisch-ausländischen Ehepaaren informiert Sie das Migrationsamt.

Wichtige Informationen:

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Online-Formulare

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Eintragen einer gleichgeschlechtlichen Partnerschaft

Vorverfahren, Zuständigkeiten und Voraussetzungen

Zuständig ist das Zivilstandsamt am Wohnort einer der beiden Partnerinnen oder der beiden Partner. Personen, welche keinen Wohnsitz in der Schweiz und keine schweizerische Staatsangehörigkeit haben, können in der Schweiz keine gleichgeschlechtliche Partnerschaft eingehen. Nach Einreichung des Gesuches und der notwendigen Papiere nehmen Sie bitte nochmals mit uns telefonisch Kontakt auf (061 267 95 90. Wir werden dann das weitere Vorgehen mit Ihnen besprechen. Soll die Eintragung ausserhalb des Kantons stattfinden, so wird dem Paar eine entsprechende Ermächtigung ausgestellt. Umgekehrt kann bei auswärtigem Wohnsitz mit einer solchen Ermächtigung die Zeremonie auch in Basel stattfinden.

Welche Dokumente benötigen schweizerische Partner?

Schweizerische Paare mit Wohnsitz in der Schweiz benötigen für die Vorbereitung der Partnerschaft in der Regel folgende Dokumente:

  • Ausgefülltes Gesuch für die Eintragung einer Partnerschaft (PDF, 27 KB, nicht barrierefrei), erhältlich beim Zivilstandsamt
  • Neu ausgestellte Wohnsitzbescheinigungen, sofern nicht im Kanton Basel-Stadt wohnhaft
  • Persönlicher Ausweis (ID, Pass), bei Zustellung per Post nur Kopien schicken

Welche Dokumente benötigen ausländische Partner?

Die für ausländische Paare erforderlichen Dokumente sind je nach Heimatstaat und Zivilstand verschieden. Eine rechtzeitige Erkundigung beim Zivilstandsamt erspart unliebsame Verzögerungen. Betreffend der benötigten Dokumente informiert Sie das Zivilstandsamt (061 267 95 90).

Die Eintragung kann überdies nur erfolgen, wenn der rechtmässige Aufenthalt in der Schweiz nachgewiesen ist.

Namensführung

Partnerinnen und Partner behalten ihren bisherigen Namen. Sie können aber erklären, dass sie den Ledignamen der einen Partnerin oder des einen Partners als gemeinsamen Familiennamen tragen wollen.

Bürgerrecht

Die Partner und Partnerinnen behalten ihre aktuellen Bürgerrechte.

Weitere Informationen:

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Eintragung und Zeremonie einer gleichgeschlechtlichen Partnerschaft

Eintragung der Partnerschaft

Das Zivilstandsamt Basel-Stadt nimmt Reservationen für die Eintragung der Partnerschaft frühestens ein halbes Jahr vor der Eintragung entgegen.

Terminreservationen für nicht in Basel-Stadt wohnhafte Partner können nur persönlich oder telefonisch entgegengenommen werden.

Es ist möglich, die Partnerschaft unmittelbar nach Unterzeichnung der notwendigen Dokumente und Abschluss des Vorverfahrens in einem Sitzungszimmer eintragen und beurkunden zu lassen. Im Anschluss an die Eintragung wird als Bestätigung ein Partnerschaftsausweis abgegeben.

Ausländische Partner müssen sich frühzeitig beim Zivilstandsamt informieren, welche Dokumente benötigt werden. Je nach Herkunftsland kann die Beschaffung und Einholung von allfällig benötigten Beglaubigungen sehr viel Zeit in Anspruch nehmen. Eine Reservation für einen Eintragunstermin kann erst nach Vorlage aller benötigten Dokumente erfolgen.

Zeremonie

Frühestens vier Tage nach Abschluss des Vorverfahrens kann jedoch auch eine Zeremonie im Trausaal durchgeführt werden. Zeugen werden jedoch auch in diesem Fall keine benötigt. Zeremonien finden in Basel jeweils am Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag von 08.15 bis 11.00 Uhr statt. An jedem zweiten, vierten und gegebenenfalls fünften Freitag eines Monats sind auch Zeremonien am Nachmittag von 14.15 bis 16.00 Uhr möglich. Auch am ersten Samstag eines Monats, ab 10.30 Uhr, können Partnerschaften mit einer Zeremonie eingetragen werden.

In Riehen und Bettingen finden ebenfalls Eintragungen statt. Zeremonien finden in den Landgemeinden am Montag und Freitag zwischen 10.00 und 11.00 Uhr statt. Jeweils am 1. und 3. Freitag eines Monats wird in Riehen und Bettingen die Zeremonie, anstatt am Vormittag am Nachmittag, in der Regel ca. 16.00 Uhr durchgeführt.

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